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Ein Abonnement (umgangssprachlich Abo) ist der regelmäßige Bezug einer Leistung gegen ein Entgelt. Bei einem Abonnement erhält der Kunde ein entsprechendes Produkt also in regelmäßigen Abständen. Mittlerweile gibt es wohl fast nichts, was man nicht abonnieren kann. Das am meisten verbreitete Abo ist das Zeitschriftenabonnement. Das Sammeln, also der Wunsch, keine Ausgabe zu verpassen, ist bei 3/4 aller Abonnenten der ausschlaggebende Grund. Wenn man jedoch seine Lieblingszeitschrift unbedingt regelmäßig und ohne eine Ausgabe zu verpassen nach Hause geliefert bekommen möchte, wieso dann nicht auch noch kräftig sparen?

Vorsicht Abofallen - Hinweise der Verbraucherzentralen

                                                                                                                                                                      
Verschiedene Abo-Formen im Überblick

Miniabo
Bei einem Miniabo handelt es sich um ein Abonnement mit einer kurzen Laufzeit. Diese beträgt in der Regel ca. drei Monate. Es kommt öfter vor, dass Sie drei Monate lesen, aber nur für zwei zahlen müssen. Auf diese Weise lassen sich bis zu 30 Prozent sparen. Jedoch nur, wenn man das Abo zum Ende der dreimonatigen Bindungsfrist hin kündigt. Wird das Abo nicht gekündigt, so erhält man nach den drei Monaten die Zeitschrift zum normalen Bezugspreis regelmäßig nach Hause. Diese Abo-Form ist für unentschlossene Kunden gedacht, die das Abonnement testen wollen, bevor sie die Zeitschrift für ein Jahr oder auf unbestimmte Zeit bestellen. Manche Zeitschriftenvertriebe geben als Zugabe noch ein kleines Geschenk dazu.

Halbjahresabo
Bei einem Halbjahresabo handelt es sich, ähnlich wie beim Miniabo, um ein Abonnement mit kurzer Laufzeit. Hier gilt: sechs Monate lesen, aber nur fünf bezahlen. Dies macht eine Ersparnis von ca. 20 Prozent aus. Meistens gibt es auch hier noch ein Geschenk, welches etwas besser ausfällt als beim Miniabo.

Jahresabo
Die Laufzeit beträgt hier wie beim Prämienabo ein Jahr. Der Unterschied ist, dass das Jahresabo keinen Werber benötigt. Dafür sind die Prämien nicht ganz so attraktiv. Der entscheidende Nachteil ist jedoch, dass es keine Barprämien gibt. Manche Händler geben bei Bezahlung per Bankeinzug noch einen Gratis-Monat hinzu.

Prämienabo (Leser werben Leser)
Das Prämienabo ist die mit Abstand attraktivste und beliebteste Abo-Form. Die Prämien sind hier von allen Abo-Prämien meist die attraktivsten. Es benötigt einen Werber und einen Geworbenen. Die meisten Zeitschriftenvertriebe – in seltenen Ausnahmen auch die Verlage – tolerieren als Werber ein Familienmitglied aus demselben Haushalt. Das Prämienabo ist auch die einzige Abo-Form, bei der es außer Sachprämien (Uhren, Küchengeräte, Spielzeug, etc.) Bargeld gibt.

Studentenabo
Viele Zeitschriften gibt es für Studenten zu besonderen Konditionen, teils bis zu 50 Prozent und mehr vergünstigt gegenüber dem normalen Jahresabopreis. Je nach Verlag gibt es auch die sonst teilweise sündhaft teuren Fachzeitschriften verbilligt. Dies wird von den Verlagen nicht ohne Eigennutz gemacht: Man hofft, dass der Student die Fachzeitschrift auch dann weiter bezieht, wenn er mit dem Studium fertig ist. Um den verbilligten Studententarif zu bekommen, braucht es nur einen entsprechenden Nachweis (Kopie vom Studenten- oder Schülerausweis). Tipp: Auch ein Student kann geworben werden, z. B. von seinen Eltern. Der Student zahlt und bekommt die Zeitschrift geliefert. Die Eltern erhalten für das Werben eine Prämie . Die meisten Eltern werden sicher dem Sohn oder der Tochter die Prämie überlassen.

Geschenkabo
Mit einem Geschenkabo können Sie jemandem ein Abo schenken. Es hat meistens eine Laufzeit von einem Jahr. Je nach Anbieter wird diese Abo-Form auch als Halbjahresabo angeboten. Der Normalfall ist jedoch ein Jahresabo. Zu einem Geschenkabo erhält der Besteller oft selber noch ein kleines Geschenk. Der Vorteil bei einem Zeitschriftenabo, das Sie als Geschenk vergeben, liegt darin, dass das Geschenkabo nicht gekündigt werden muss. Es endet nach der Laufzeit automatisch. So sind der Beschenkte und der Schenker auf der sicheren Seite. Im Vergleich zum Prämienabo fallen die Zugaben jedoch relativ bescheiden aus.

Kostenlose Zeitschriften (Probeangebote)
Hier ist Vorsicht geboten. Manche Verlage locken mit Angeboten, in denen z. B. ein bis drei Ausgaben einer Zeitschrift kostenlos versandt werden. Die Sache hat jedoch einen Haken: In den meisten Fällen muss hier extra gekündigt werden. Andernfalls verwandelt sich das Gratis-Schnäppchen schnell in ein teures Jahresabonnement.