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Die Energiekosten machen bei vielen Verbrauchern einen Großteil der monatlichen Haushaltskosten aus. Tun Sie etwas dagegen und wechseln Sie zu einem günstigeren Anbieter!

Billigstrom – gibt es ihn wirklich?

Klare Antwort: Ja! Die neuen Billigstrom-Anbieter haben sich auf dem Markt etabliert. Oftmals handelt es sich dabei um Discount-Marken größerer Versorger. Beispiele hierfür sind Anbieter wie Teldafax, Flexstrom oder die hinlänglich bekannte Marke Yellow Strom. Geringe Ausgaben für Werbung, Verwaltungsapparat und Kundenservice (manche Stromtarife lassen sich ausschließlich online abschließen) ermöglichen, dass ein Preisvorteil an den Kunden weitergegeben werden kann.

Bei einem Wechsel zu einem Billigstrom-Anbieter sollten folgende Dinge beachtet werden:
  • Schauen Sie sich Kundenbewertungen der verschiedenen Stromanbieter an. Lesen Sie, was andere Verbraucher zu den Tarifen, zum Kundenservice, zur Hotline etc. sagen und wägen Sie ab, ob dieser Anbieter für Sie infrage kommt.
  • Sollten Sie Vorauszahlungen gegenüber nicht abgeneigt sein, können Sie mit einem entsprechenden Stromtarif deutlich sparen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass der Energieversorger vertrauenswürdig und natürlich zahlungsfähig sein sollte. Ansonsten ist Ihr Geld im Zweifelsfall verloren.
  • Sollte aus umweltpolitischen Gründen ein Ökostromtarif erwünscht sein, benutzen Sie verschiedene Ökostromrechner. Dieser berechnet Ihnen die besten Naturstrom-Tarife.
Da die Preise am Strommarkt schwanken, sollte man sie im Auge behalten und bei günstigeren Angeboten entsprechend reagieren. Nur so lässt sich dauerhaft billiger Strom beziehen. Für eine regelmäßige Kontrolle empfiehlt sich der von Stiftung Warentest ausgezeichnete Strom-Vergleich von Verivox.de (Note 1,1).
                                                      


Tipps – so sparen Sie im Haushalt Strom

Beleuchtung:
  • Nutzen Sie das Tageslicht so gut es geht
  • Verwenden Sie vorzugsweise Energiesparlampen
Standby-Verluste:
  • Trennen Sie Geräte, die auch nach dem Ausschalten noch Strom verbrauchen, durch eine Steckerleiste mit Schalter vom Stromnetz
  • Achten Sie beim Neukauf von Elektrogeräten auf den Stromverbrauch im Standby-Betrieb
Waschmaschine:
  • Kaufen Sie nach Möglichkeit eine Waschmaschine der Energieeffizienzklasse A.
  • Vermeiden Sie hohe Temperaturen (normal schmutzige Wäsche wird auch bei 40° C sauber). Waschen Sie Kochwäsche bei 60° C statt 90° C.
  • Nutzen Sie das Energiesparprogramm der Waschmaschine.
Herd und Backofen:
  • Benutzen Sie Topfdeckel. Kochen ohne Deckel verbraucht ein Vielfaches an Energie!
  • Verwenden Sie passende Deckel.
  • Benutzen Sie Töpfe mit glattem Boden.
  • Nutzen Sie die Nachwärme von Kochplatte und Backofen (Elektrogeräte zehn Minuten vorher abschalten).
  • Heizen Sie den Backofen nicht vor.
Kühlschrank:
  • Kaufen Sie nach Möglichkeit einen Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A+++.
  • Stellen Sie den Kühlschrank nicht neben Wärmequellen wie Heizung, Herd, Geschirrspüler usw.
  • Erneuern Sie ggf. die Türdichtung des Kühlschranks.
  • Stellen Sie keine heißen Speisen oder Getränke in den Kühlschrank.
EDV:
  • Benutzen Sie LCD-Monitore (diese brauchen nur halb so viel Energie wie Röhrenmonitore).
  • Schließen Sie sämtliche EDV-Geräte an eine Steckerleiste mit Netzschalter an und schalten Sie diese nach dem Betrieb aus.
  • Nutzen Sie die Stromsparfunktionen Ihres Computers.